Demokratieverständnis zum Abreissen: 115%-Plakate verschwinden schneller als Steuergelder

n der Stadt Wil werden die Abstimmungsplakate der bürgerlichen Allianz für einen Steuerfuss von 115% derzeit mit aussergewöhnlicher Systematik beschädigt, abgerissen und entfernt. Die FDP Wil verurteilt diese Form des Vandalismus scharf als Angriff auf die freie Meinungsbildung und den fairen demokratischen Prozess. Wer Plakate zerstört, statt auf sachliche Argumente zu setzen, offenbart ein bedenkliches Demokratieverständnis. Die FDP Wil lässt sich davon nicht mundtot machen: Sämtliche Plakate werden laufend ersetzt, und die Partei ruft die Bevölkerung dazu auf, ihren politischen Willen am 27. September an der Urne kundzutun.

Die FDP Wil stellt fest, dass die Abstimmungsplakate der bürgerlichen Allianz für einen Steuerfuss von 115% in der Stadt Wil mit bemerkenswerter Regelmässigkeit beschädigt, abgerissen oder anderweitig dem öffentlichen Blickfeld entzogen werden. Die Zerstörungsrate übersteigt das in Wiler Abstimmungs-kämpfen übliche Mass deutlich.

Offenbar gibt es in Wil eine kleine, aber äusserst motivierte Gruppe von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich derart leidenschaftlich für höhere Steuern einsetzt, dass sie dafür sogar «Plakat-Spaziergänge» auf sich nimmt. Die FDP Wil anerkennt dieses sportliche Engagement – auch wenn wir die Energie lieber in eine sachliche Debatte investiert sähen.

Die systematische Zerstörung von Abstimmungsplakaten ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Angriff auf die freie Meinungsbildung. In einer direkten Demokratie haben alle Seiten das Recht, ihre Positionen öffentlich sichtbar zu vertreten. Wer fremde Plakate abreisst, missachtet dieses Grundrecht und unter-gräbt den demokratischen Prozess. Die FDP Wil erwartet, dass politische Auseinandersetzungen mit Argumenten und nicht mit Vandalismus geführt werden.

Wir verstehen die Zerstörung als unfreiwilligen Beleg für die Wirksamkeit unserer Kampagne: Wer Plakate abreisst, hat offensichtlich keine besseren Argumente. Die Tacho-Nadel im roten Bereich scheint gewissen Kreisen so unangenehm aufzufallen, dass sie lieber zum Karton-Kampf als zur Urne greifen. Wer Plakate zerstört, statt sich inhaltlich mit der Steuerfuss-Frage auseinanderzusetzen, offenbart ein bedenkliches Demokratieverständnis. Die Meinungsfreiheit gilt für alle – auch und gerade in hitzigen Abstimmungskämpfen. Die FDP Wil wird die beschädigten Plakate selbstverständlich laufend ersetzen und sich durch Vandalismus nicht mundtot machen lassen.

Wir rufen alle Wilerinnen und Wiler dazu auf, ihre Überzeugung am 27. September 2026 an der Urne statt an den Plakatwänden auszudrücken.